18. Wochenende

Die Initiative "Bürglkopf schließen" sammelte diesmal Sachspenden für die Zwangsuntergebrachten im Heim oberhalb Fieberbrunns. Es wurde viel gebracht, von Handys bis zu Kleidung und Schuhen. DANKE dafür!

 

Am Sonntag hatten wir dann zu einem großen Plenum eingeladen, um das Projekt "We4Moria" auf größere Beine  bzw. breitere Schultern zu stellen um somit noch sichtbarer und breiter das Thema hinaustragen zu können.

 

"Die Organisation der vergangenen Wochenenden hat an unseren Kräften gezehrt und wir haben festgestellt, dass wir das in dieser Form nicht längerfristig stemmen können und auch nicht wollen. Vielleicht wird die Regierung das aussitzen, aber dann wollen wir es auch aussitzenDie Idee des wöchentlichen Rahmenprogrammes war es zu informieren und auf die tagtäglichen Menschenrechtsbrüche in Europa aufmerksam zu machen. Aber wir wissen inzwischen alle genug. Wir alle die hier regelmäßig an den Platz kommen sind uns diesem Unrecht bewusst und einig darüber, dass wir diese menschenverachtende Politik nicht tolerieren können. 

Es sind wunderbare Begegnungs- und Diskussionsräume entstanden, der Platz und die große Solidargemeinschaft, die sich durch ihn geformt hat, sind wertvoll und bilden ein wichtiges Gegengewicht, einen wichtigen Referenzpunkt für Widerstand gegen die untragbaren Politiken der Bundesregierung. 

Und dennoch müssen wir unsere Strategie modifizieren, um auf lange Sicht unbequem bleiben zu können. Und daher, wollen wir die Strukturen des Camps weiter öffnen.Ziel ist es, dass wir unsere Kräft bündeln und dadurch gezielter intervenieren können. Dafür wollen wir gemeinsam mit euch Untergruppen bilden, die für spezifische Bereiche zuständig sind und mitwirken das Protestcamp auf längerfristige Sicht am Leben zu erhalten

 

50 Menschen folgten dieser Einladung (!) und wir haben jetzt die vielfältigen Aufgaben auf fünf Arbeitsgruppen verteilt.

Wer sich noch beteiligen will bitte gerne bei uns an einem der nächsten Wochenende vor Ort melden.

#Zusammensindwirmehr

 

Und auch außerhalb Österreichs geht der Protest weiter: Erstmals fand ein Wochenende für Moria auch in Leipzig statt. Organisiert von Elina Stenzel die während ihres Praktikums  in Innsbruck die Initiative kennengelernt hat und öfter beim Landestheater übernachtet hat.

 

Außerdem kamen wieder bei vielen Mahnwachen und Wochenendcamps in ganz Tirol und Österreich am Freitag und Samstag Menschen zusammen, um zu zeigen, dass sie eine andere Flüchtlingspolitik wollen und Menschen aus diesen unwürdigen Bedingungen in den Lagern geholt werden sollten!

 

Von Telfs, Kufstein bis Klagenfurt und zum 13ten mal bereits in Linz....WIR SIND VIELE UND WERDEN MEHR!

 

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Ilse Fehr (Freitag, 23 April 2021 10:13)

    DANKE euch!!! Ich werde mich für die neue Inoitiative in Leipzig interessieren und hoffe, dass es sich auch auf Dresden ausdehnen kann.


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